[Webinarreihe]

Der Blick als Schlüssel zur Sicherheit

Das visuelle System neu verstehen lernen – Polyvagale Praxis für Fokus, Regulation und soziale Wahrnehmung

mit Larissa & Herbert Grassmann

Kursformat

Online

Inhalt

5-teilige Webinarreihe der Polyvagal Akademie

Dauer

7,5 Stunden

Kosten

169,- Frühbucherpreis* / 199,- regulär

*gilt bis 9.10.26
Hier anmelden

Du interessierst dich für den Kurs, bist aber unsicher, ob er für dich das Richtige ist? Melde dich zum kostenlosen Infowebinar am 2.10. an und lerne Larissa und Herbert Grassmann und den Kurs kennen.

Kursformat

Live Online + Aufzeichnung

Inhalt

5-teilige Webinarreihe der Polyvagal Akademie

Dauer

7,5 Stunden

Termine & Zeit

23.10. | 13.11. | 4.12. | 8.1. | 29.1.19:00 - 20:30 Uhr

Kosten

169 €

*Frühbucherpreis bis 9.10.2026, danach 199,- regulär

Hier anmelden

Du interessierst dich für den Kurs, bist aber unsicher, ob er für dich das Richtige ist? Melde dich zum kostenlosen Infowebinar am 2.10. an und lerne Larissa und Herbert Grassmann und den Kurs kennen.


Vom orientierenden Blick zur visuellen Selbstregulation.

Augenbewegungen sind ein unmittelbarer Ausdruck deines autonomen Nervensystems. Unter Stress

wird der Blick rastlos, springt, sucht unablässig nach Orientierung; im Freeze dagegen verlangsamt er

sich, wirkt starr, fast eingefroren.. Das visuelle System ist damit weit mehr als ein Sinneskanal – es ist

ein fein justierter Indikator für innere Zustände und Regulationsprozesse.

In dieser Webinarreihe gehst du Schritt für Schritt: vom orientierenden Blick über typische visuelle

Stressmuster hin zu einer sicheren, regulierenden Beziehungsgestaltung. Jedes Modul verbindet

aktuelles Wissen aus Psychologie, Trauma- und Polyvagal-Forschung mit konkreter

Wahrnehmungsschulung und sofort anwendbaren Übungen – für deine eigene Regulation und die

Arbeit mit Klient:innen.


Was du in diesem Kurs lernst:

Visuelle Stressmuster schneller zu erkennen.

  Mentale Klarheit und Selbstregulation gezielter zu fördern.

Blickkontakt, Nähe und Distanz bewusster zu gestalten.

Einfache Übungen sicher in Alltag und Begleitung einzusetzen.


Kurstermine

Kostenloses Info-Webinar: 02.10.2026, 20:00 Uhr

 

Modul 1: 23.10., 19:00 – 20:30

Modul 2: 13.11., 19:00 – 20:30

Modul 3: 04.12., 19:00 – 20:30

Modul 4: 08.01.2027, 19:00 – 20:30

Modul 5: 29.01.2027, 19:00 – 20:30

Jetzt anmelden

Format

5 Live-Online-Webinare.

Die Aufzeichnungen stehen dir anschließend im Kurs zur Verfügung - du verpasst also nichts.

Zielgruppe

Für Fachpersonen aus Psychotherapie, Körperpsychotherapie, Traumatherapie, Beratung und Coaching sowie alle, die das visuelle System gezielt zur Selbstregulation und in der therapeutischen Begleitung von Klient:innen nutzen möchten.

Frühbucherrabatt

Bis zum 9. Oktober 2026 bieten wir den Kurs zum Frühbucherpreis von 169 € an. Der reguläre Preis beträgt 199 €.

Modulinhalte


Modul 1 – Die Bedeutung des Visuellen Systems in der Therapie

Kurzbeschreibung / Schwerpunkt 

Das visuelle System ist weit mehr als ein Kanal für äußere Reize. Es arbeitet wie ein innerer Bodyguard, der fortlaufend prüft: Ist es hier sicher, unsicher oder potenziell bedrohlich? Diese unbewusste Suchbewegung beschreibt die Polyvagal-Theorie als Neurozeption – ein Prozess, der Wahrnehmung, Blick, Orientierung und autonome Regulation eng miteinander verbindet.

Im Mittelpunkt steht nicht nur die Frage, wohin jemand blickt, sondern wie das visuelle System gemeinsam mit Körperwahrnehmung, Gleichgewicht, Raumorientierung und Kontaktfähigkeit Sicherheit organisiert oder Schutzreaktionen aktiviert. So wird verständlich, warum Trauma nicht allein über Sprache erreicht werden kann, sondern Zugänge braucht, die Neurozeption, Verkörperung und Orientierung neu in Richtung Sicherheit ausrichten.

Ziel des Moduls
Die Teilnehmenden entwickeln ein fundiertes Verständnis dafür, wie das visuelle System im Rahmen der Neurozeption als Schutz- und Orientierungssystem arbeitet – und warum dieser Zugang für die therapeutische Praxis so zentral ist.

Danach können die Teilnehmenden: 
◆ das visuelle System als Teil von Neurozeption und autonomer Regulation verstehen.
◆ den „inneren Bodyguard“ als hilfreiches Modell für Schutz, Wachheit und Orientierung einordnen.
◆ den PET-Ansatz als verkörperten Zugang zu mehr Sicherheit, Orientierung und Co-Regulation in der Praxis nutzen.


Modul 2 – Der orientierende Blick

Kurzbeschreibung / Schwerpunkt

Sehen als Grundlage von Sicherheit und Orientierung. In diesem Modul geht es darum, wie die Augen dem Nervensystem helfen, sich im Raum, im Körper und in einer Situation zu orientieren. Die Teilnehmenden lernen, wie Blick, Haltung und autonomer Zustand zusammenhängen.

Ziel des Moduls

Die Teilnehmenden verstehen, dass visuelle Orientierung eine wichtige Grundlage für Sicherheit, Selbstregulation und innere Stabilität ist.

Danach können die Teilnehmenden: 
◆ Orientierung im Raum, im Körper und im Nervensystem bewusster wahrnehmen.
◆ den Zusammenhang von Blick, Haltung und autonomem Zustand erkennen.
◆ erste Orientierungsübungen gezielt einsetzen.
◆ Veränderungen im Körper direkt beobachten.


Modul 3 – Klarer Blick, klarer Kopf, klarer Bodyguard

Kurzbeschreibung / Schwerpunkt

Visuelles System, Aufmerksamkeit und mentale Klarheit. Dieses Modul zeigt, wie sehr Sehen, Bildschirmstress, Fokussieren und Augenbewegungen die Konzentration und mentale Ruhe beeinflussen.

Ziel des Moduls

Die Teilnehmenden erkennen visuelle Überforderung als möglichen Auslöser für mentale Erschöpfung, Unruhe und Konzentrationsprobleme.

Danach können die Teilnehmenden: 
◆ Anzeichen visueller Überlastung besser erkennen.
◆ Fokuswechsel und peripheres Sehen gezielt nutzen.
◆ Konzentration, mentale Ruhe und Klarheit fördern.
◆ einfache Übungen bei Bildschirmstress – für dich und deine Klient:innen.


Modul 4 – Was der Blick über Stress verrät

Kurzbeschreibung / Schwerpunkt

Stress und autonome Nervensystemzustände zeigen sich unmittelbar im Blickverhalten. In diesem Modul stehen typische visuelle Marker im Fokus: Blickstarre, hektisches Scannen, eingeschränkte Augenbeweglichkeit und Blickvermeidung. Du lernst, diese Muster differenziert zu erkennen – bei dir selbst, im Gegenüber und in der Dynamik zwischen euch. So wird der Blick zu einer verlässlichen Informationsquelle für innere Zustände und Regulationsprozesse.

Ziel des Moduls

Die Teilnehmenden entwickeln ein differenzierteres Verständnis dafür, wie sich Stress und autonome Zustände im Blickverhalten zeigen.

Danach können die Teilnehmenden: 
◆ Visuelle Marker verschiedenen autonomen Zuständen zuordnen.
◆ Zusammenhänge zwischen Sehen, Stress und Regulation erkennen und gezielt nutzen.
◆ Stressmuster im visuellen System sicher regulieren.


Modul 5 – Die Polyvagale Hausapotheke – Übungen für visuelle Notfälle

Kurzbeschreibung / Schwerpunkt

In diesem Modul werden die Inhalte der Webinarreihe praxisnah zusammengeführt. Im Mittelpunkt steht die Frage, welche Übungen bei welchem Stressmuster hilfreich sind – etwa bei Schwindel, visueller Überforderung, innerer Unruhe, Blickstarre oder Desorientierung. Dabei verbindest du Augen, Orientierung, Propriozeption und Gleichgewicht zu einem stimmigen, nervensystemgerechten Vorgehen.

Der Fokus liegt auf direkter Anwendung unter Stress. Du lernst, visuelle Notfälle rascher einzuordnen, passende Interventionen auszuwählen und Übungen so zu kombinieren, dass sie Sicherheit, Orientierung und Regulation unterstützen, statt das System zusätzlich zu überfordern.

Ziel des Moduls

Die Teilnehmenden lernen, Beobachtung, Einordnung und konkrete Übungen zu einem praxistauglichen Vorgehen zu verbinden, das sich an autonomen Zuständen und am tatsächlichen Belastungsmuster orientiert.

Danach können die Teilnehmenden: 
◆ passende Übungen für verschiedene Stressmuster auswählen.
◆ visuelle Interventionen mit Propriozeption, Gleichgewicht und Orientierung sinnvoll kombinieren.
◆ einen persönlichen oder therapeutischen „Notfallkoffer“ für visuelle Überforderung und Stressreaktionen entwickeln.
◆ einfache Interventionen sicherer, dosierter und situationsangemessen in der Praxis anwenden.


Lehrende

Larissa Grassmann

Larissa Grassmann ist zertifizierte Physiotherapeutin und Faszienspezialistin mit eigener Praxis in Nürnberg. Sie verbindet klassische Physiotherapie mit moderner Faszienforschung und polyvagalen Körperansätzen, um Menschen bei der Selbstregulation und Stressbewältigung zu unterstützen. Als Begründerin des Polyvagalen Embodiment-Trainings (P.E.T.) und erfahrene Seminarleiterin bildet sie Fachpersonen in Polyvagaltechniken für die Physiotherapie aus. Zudem wirkt sie als Lehrtherapeutin für Neurozeptionstraining und die Arbeit mit visuellen Stressmustern.

Dr. Herbert Grassmann

Dr. Herbert Grassmann ist Körperpsychotherapeut, Wissenschaftler und international anerkannter Experte für somatische Traumatherapie. Er lehrt an den Universitäten in Istanbul und Johannesburg und war langjähriger Chair des Research Committee der European Association for Body Psychotherapy (EABP). Gemeinsam mit Stephen Porges führte er eine Traumastudie am Kinsey-Institut der Indiana University, Bloomington, durch. Zusammen gaben sie das Fachbuch Somatic-Oriented Therapies – Embodiment, Trauma, Polyvagal Perspectives (Norton, 2025) heraus. Zudem ist er Co-Autor der Polyvagalen Hausapotheke.

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Kosten: 169 Frühbucher / 199,- regulär

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