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Warum das Gefühl von Sicherheit
alles verändert
Solange das Nervensystem kein Signal empfängt, dass es seine Wachsamkeit zurückfahren darf, kann nichts anderes wirklich in Gang kommen. Eine Stunde mit Deb Dana und Frank Anderson über Trauma, Nervensystem und Verbundenheit.
IM DIALOG
Mit Deb Dana und Frank Anderson
Deb Dana hat die Polyvagal-Theorie für die therapeutische Praxis nutzbar gemacht. Frank Anderson verbindet seit dreißig Jahren die Arbeit mit inneren Anteilen (IFS) mit der klinischen Traumatherapie.
🔴 Kostenlos • live per Zoom
Ein neuer Blick aufSicherheit und Trauma.
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Dienstag, 13. Oktober 2026
Auf Englisch mit deutscher Simultanübersetzung
17:00 Uhr • 60 Min.
Du kannst nicht live dabei sein?
Die Aufzeichnung wird allen Angemeldeten in den Tagen nach dem Treffen zugeschickt.
DIE POLYVAGAL-THEORIE IN DER KLINISCHEN PRAXIS
Deb Dana
Deb hat die Polyvagal-Theorie in die therapeutische Praxis gebracht.
In enger Zusammenarbeit mit Stephen Porges, dem Begründer der Polyvagal-Theorie, hat sie deren Kernkonzepte in konkrete Methoden für die Praxis übertragen. Sie ist Mitbegründerin des Polyvagal Institute. Auf Deutsch sind im Probst Verlag von ihr unter anderem „Die Polyvagal-Theorie in der Therapie“ und „Leben mit der Polyvagal-Theorie“ erschienen.
INNERE ANTEILE IN DER KLINISCHEN TRAUMATHERAPIE
Frank Anderson
Dreißig Jahre Erfahrung in der Verbindung von IFS und klinischer Traumatherapie.
Psychiater und Psychotherapeut, Facharztausbildung an der Harvard Medical School. Er ist Senior Lead Trainer am IFS Institute und arbeitet seit vielen Jahren eng mit Bessel van der Kolk zusammen. Autor der Bücher „Transcending Trauma“ und „To Be Loved“.
Wo Deb Dana einen Wechsel im autonomen Zustand sieht, erkennt Frank Anderson einen Anteil, der schützt. Die beiden Sichtweisen widersprechen sich nicht, sie ergänzen sich. Am 13. Oktober kommen sie live miteinander ins Gespräch.
Der Live-Termin findet in Kooperation mit unserem Partner Quantum Way statt. Am 20. und 21. Oktober vertiefen Deb Dana und Frank Anderson das Thema an zwei ganzen Tagen: Perspektiven im Dialog über das Psychotrauma.
Eine Stunde, kostenlos und online: Deb Dana und Frank Anderson im Gespräch darüber, wie das Gefühl von Sicherheit die Traumatherapie grundlegend verändert.
Innere Sicherheit, ein Gefühl von Geborgenheit, ein sicherer Raum: Diese Begriffe begegnen uns so oft, dass sie sich abnutzen. Irgendwann klingen sie nach etwas Angenehmem, aber Verzichtbarem. Für Deb Dana ist das Erleben von Sicherheit dagegen nicht das schöne Beiwerk therapeutischer Arbeit, sondern ihre Grundbedingung. Für Frank Anderson ist es genau das, was einem schützenden Anteil erlaubt, endlich einen Schritt zurückzutreten.
Zum Einstieg ordnen die beiden einige zentrale Begriffe ein, dann kommen sie miteinander ins Gespräch. Es geht darum,
→ warum es nicht reicht, die eigene Geschichte zu verstehen, solange sich das Nervensystem nicht sicher fühlt,
→ woran du Signale von Sicherheit und Gefahr erkennst, bei den Menschen, die du begleitest, und bei dir selbst,
→ und was sich ganz praktisch verändert, wenn wir mit der Physiologie und mit schützenden Anteilen arbeiten statt gegen sie.
Ein Teil der Stunde ist für deine Fragen reserviert.
Das Gespräch richtet sich an Ärzt:innen, Therapeut:innen und Fachkräfte aus Beratung und Pflege, aber auch an alle, die verstehen möchten, wie ihr Nervensystem arbeitet. Ziel ist, beide Blickwinkel so greifbar zu machen, dass du sie in deiner Arbeit und im eigenen Alltag nutzen kannst.
Melde dich jetzt an. Den Zoom-Link bekommst du direkt per E-Mail, am Morgen des 13. Oktober schicken wir ihn dir noch einmal. Die Aufzeichnung erhalten alle Angemeldeten in den Tagen nach dem Termin.

